HARTL-Group: Das modernste Rechenzentrum Bayerns speichert mehrere Peta-Byte an Daten auf seinen Servern.

HARTL Group: Zu Besuch im modernsten Rechenzentrum Bayerns

Lang, sehr lange kennen sich Landrat Franz Meyer und Peter Hartl bereits. War es doch der heutige Chef des modernsten Rechenzentrums Bayerns, der 1992 Franz Meyers ersten PC persönlich einrichtete. Auch Erster Bürgermeister Willi Wagenpfeil nannte es ein Erlebnis, den unternehmerischen Werdegang von Peter Hartl zu begleiten. Hofkirchen und die HARTL Group gehörten zusammen.

Peter Hartl bezeichnet sich selbst als Urgestein im Rechenzentrums-Betrieb. Bereits 1992 gründete er das Unternehmen, seit April 2016 arbeitet man nun am Standort Hofkirchen. Das modernste Rechenzentrums Bayern gleicht einem Hochsicherheitstrakt. „Die HARTL Group verkauft Service“, berichtete Hartl. Der Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit liegt im Bereich Datacenter, IT-Leistungen sowie in der Entwicklung von hoch komplexen Software-Branchenlösungen. „Es gibt keine Zeitzone auf der Welt, die nicht auf eine Dienstleistung der Hartl Group zurückgreift“, so Hartl.

Wohlfühloase Arbeitsplatz

Die Mitarbeiter sind das Kapital des Unternehmens. Viel investiert man daher auch in deren Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Modernste Büroausstattungen, ein Wintergarten als Außenarbeitsplatz, eine Lounge, ein Fitnessraum und sogar ein Schwimmbad machen das Arbeiten bei der HARTL Group zu einem Erlebnis. Die Mitarbeiter haben hier große Perspektiven, sie verfügen über eigene Budgets. Mit 20 Mitarbeitern erwirtschaftete man 2017 einen Umsatz von sechs Millionen Euro.

Hochsicherheitstrakt Rechenzentrum

Das Herzstück des Unternehmens bildet das Rechenzentrum. Peter Hartl plante alles selber, seine langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet ist unersetzbar. Nur mit Chip und Fingerscan sowie durch eine Schleuse kommt man in heiligen Hallen. Sicherheit ist das höchste Gut des Unternehmens. „Wir geben ein Vermögen aus für das, was nie eintreten soll“, sagte Peter Hartl. Im Versorgungstrakt ist deshalb alles redundant aufgebaut, jeder Raum ist doppelt angelegt. 20 Minuten lang könnte das Rechenzentrum im Notfall nur mit Batterieleistung auf Volllast betrieben werden. Im Seuchenfall wäre das IT-Zentrum komplett fernsteuerbar. Die Luft wird mit Sensoren detektiert, um potenzielle Gefahrenquellen wie Feuer schnell zu erkennen.

Im Datacenter, auf den unzähligen Servern und Festplatten speichert das Unternehmen mehrere Peta-Byte an Informationen. Einzelne Schränke sind vermietet, hier liegen die Daten von Fremdfirmen. Im abgesperrten Bereich lagern die Daten der HARTL Group sowie der von ihr betreuten Unternehmen.

Die HARTL Group mit ihrem modernsten Rechenzentrum Bayerns stellt einen Vorzeigebetrieb in der Wirtschaftsregion Passauer Land dar, mit einer Strahlkraft weit über den Landkreis hinaus.

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