Jelba löst schwerste Aufgaben

„Geht nicht, gibt’s nicht“ — das ist das Geschäftsmodell der Firma Jelba. Wann immer Teile, Sondermaschinen, Anlagen oder Vorrichtungen nach ganz speziellen Wünschen benötigt werden, ist die Jelba der richtige Ansprechpartner. Mit dieser Idee starteten Alois Jellbauer und Josef Bauer 1990 ihr Unternehmen zunächst in Thyrnau. Der Firmenname ergibt sich aus beider Nachnamen.

Die Liste der Kundennamen ist lang und international. Landrat Franz Meyer hatte das Unternehmen als Höhe- und Schlusspunkt auf den Terminplan der Wirtschaftswoche 2016 gesetzt, die unter dem Titel „Innovationen“ stand. Dass sich hier, im nordöstlichen Landkreis Passau ein international agierendes Unternehmen befindet, machte auch den Landrat sehr stolz. Er staunte ebenso wie die Besucher von IHK und Handwerkskammer sowie von der LfA Förderbank und der Regierung von Niederbayern über die gigantischen Maschinen, die hier sämtliche Wünsche der Kunden erfüllen können, zum Beispiel für Windanlagen.

Bereits nach zwei Jahren ihres Bestehens hatten sich die Firmengründer mit ihren Mitarbeitern einen überregionalen Ruf erarbeitet. Jelba steht noch heute für Innovation und ist bekannt als flexibler Partner, dessen Verlässlichkeit renommierte Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen schätzen.

So folgte 1992 der Umzug nach Jahrdorf, wo die Firmenchefs ein 34.000 Quadratmeter großes Grundstück erworben hatten. Auf mittlerweile 15.000 Quadratmetern Fertigungsstätte ist heute Platz, um auch schwerste Anforderungen im wahrsten Sinne des Wortes zu lösen. Eine Großmaschine kann zum Beispiel Kurbelwellengehäuse mit einem Geweicht bis 100 Tonnen mechanisch optimieren, Drehmaschinen bewältigen bis zu sechs Meter lange und zehn Tonnen schwere Teile. Dazu stehen modernste CNC-Messmaschinen sowie große Hebevorrichtungen und Kräne zur Verfügung.

Im Herbst 2017 war Jelba Ziel einer Abordnung der japanischen Toyota Motor Corporation, die ein Kundenaudit durchführte. Nach zwei Tagen stand fest, dass sowohl der Maschinenpark, die Gestaltung und Überwachung der Prozesse, die umfangreichen Prüfmechanismen und die Qualifizierung der Mitarbeiter alle Erwartungen und Ansprüche der künftigen japanischen Kunden vollumfänglich erfüllen, ist zu erfahren. Damit stehe der Produktion und Montage der ersten Einheiten von Prüfanlagen für den japanischen Automobilhersteller nichts mehr im Weg.

Beim Betriebsbesuch durch den Landkreis freute sich Firmengründer Josef Bauer darüber, dass „wir der Abschlusspunkt in der Wirtschaftswoche des Landkreises und hoffentlich das i-Tüpferl waren“, wie er sagte. Ausdrücklich lobte Bauer die Einrichtung der Wirtschaftswoche, in der der Landkreis Passau einmal jährlich ein Wirtschaftsthema in den Vordergrund stellt. In diesem Jahr waren das Innovationen. „Es tut gut, wenn sich unser Landkreis für kleine und mittelständische Betriebe einsetzt. Unser größtes Kapital sind unsere Mitarbeiter und wir werden alles daran setzen, unsere Arbeitsplätze hier zu sichern“, betonte der Geschäftsführer, dessen Sohn Wolfgang mittlerweile ebenfalls der Geschäftsführung des Betriebes angehört. Das Unternehmen beschäftigt 220 Mitarbeiter und 30 Auszubildende.

Das Unternehmen

JELBA Werkzeug & Maschinenbau
GmbH & Co. KG
Brünststraße 6
94051 Hauzenberg-Jahrdorf

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