wattline

Wattline GmbH, Ruderting

Bessere Energiepreise für Unternehmen durch einzigartiges Konzept

Was bei Telefontarifen geht, muss doch auch bei Stromtarifen gehen. Das dachten sich Harald und Martin Praml zum Start der Liberalisierung des Energiemarktes vor 20 Jahren und gründeten wattline. Das Ziel: durch Wettbwerb und geschickte Verhandlungen mit den großen Stromkonzernen die Kosten seiner Kunden senken. Heute ist das Unternehmen spezialisiert auf die Optimierung der Energiekosten von klein- und mittelständischen Unternehmen. In Deutschland und Österreich übernehmen sie den Strom- und Gas-Einkauf, messen die Verbrauchsdaten und unterstützen bei der Energieeffizienz sowie den gesetzlichen Abgaben und Steuern.

Dienstleister senkt Kosten durch Einkaufsgemeinschaft

Hier setzt wattline auf die Stärke der Gemeinschaft. Im wattline Energiepool bündeln die Rudertinger den gesamten Energiebedarf ihrer Kunden. Aktuell mehr als 5,6 TW. Mit dieser Menge im Rücken haben sie eine starke Marktposition und erzielen so Preise, die sonst nur Großabnhemer erhalten. Tritt ein Unternehmen dem Pool bei, wird sein Verbrauch überprüft und ausgeschrieben. Dafür holen sie gleich mehrere Angebote zum Vergleich ein und zwingen die großen Versorger in einen Wettbewerb. Mit dem besten Angebot schließt wattline dann den neuen Vertag ab – das muss nicht zwingend der Günstigste sein, denn Liefersicherheit und Wirtschaftlichkeit des Versorgers spielen bei der Entscheidung auch eine Rolle. Der Kunde zahlt dafür ein einmaliges erfolgsabhängiges Honorar. Also nur wenn er tatsächlich spart, verdient wattline Geld.

Messstellenbetrieb liefert wichtige Daten

Noch besser kann wattline für seine Kunden aktiv sein, wenn sie ihm neben dem Energieeinkauf auch die Erfassung ihrer Verbrauchsdaten anvertrauen. Aktuell müssen viele Unternehmen vom herkömmlichen Ferraris-Zähler auf einen digitalen Zähler umstellen. Und dafür können sie den Anbieter seit einiger Zeit frei wählen. Vorteil: Wettbewerb führt zu Mehrwerten. Während die Versorger lediglich das Gerät austauschen, bietet wattline neben dem Messstellenbetrieb auch monatliche Verbrauchsberichte und eine Analyse der Daten an. Daraus lassen sich beispielsweise Verbrauchsspitzen erkennen, die die Energiekosten unnötig in die Höhe treiben oder auch Energiefresser ermitteln, die zur Verbrauchssenkung durch neue Geräte ausgetauscht werden sollten. Bei der Antragsstellung von entsprechenden Fördergeldern für Energieeffizienzmaßnahmen oder der Rückerstattung von Steuern oder Abgaben, die im Rahmen des EEG-Gesetzes anfallen, unterstützt wattline ebenfalls.

Forschung und Entwicklung:

Messstellenbetrieb

  • Zusammenarbeit im Bereich Smart Meter Gateway mit der Technische Hochschule Deggendorf, Lehrstuhl für Technologiemanagement
  • Zusammenarbeit im Bereich „Interne Soziale Plattform“ für bessere Mitarbeiterkommunikation mit der Universität Passau, Lehrstuhl Medien und Kommunikation

https://www.wattline.de/

Harald Wimmer, Geschäftsführer wattline GmbH:

Gegründet 1999 in Ruderting bei Passau, startet das Unternehmen mit dem Energiepool – einer Energie-Einkaufsgemeinschaft für Unternehmen. Mittlerweile übernehmen die gut 160 Mitarbeiter auf Wunsch das gesamte Energiemanagement: Analyse der Energieeffizienz, Beratung und Umsetzung von verbrauchsreduzierenden Technologien, Unterstützung bei der Rückerstattung von Steuern und Abgaben bis hin zur Messung der Verbrauchsdaten. Durch die Zusammenführung sämtlicher Informationen und Daten erhalten die Kunden auf sie optimal abgestimmte Lösungen.

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